Das Eintauchen in die Musik – das Mitschwingen mit dem Instrument und das Erfühlen der Melodien – gleicht für mich einer Form von Therapie oder Meditation. Mein größter Traum ist es, dieses Erlebnis eines Tages mit einer eigenen Band zu teilen.

Auf dieser Plattform möchte ich auch dem Laien das Instrument näherbringen und jeden Interessierten auf meine persönliche musikalische Entdeckungsreise mitnehmen. In meinem Blog teile ich meine Erlebnisse in dieser für mich neuen Welt, meine Betrachtungen zu Liedtexten und Einblicke in meine Spielweise. Ich hoffe, gelegentlich auch einige Aufnahmen meiner Spielproben präsentieren zu können – deren technische Umsetzung eine Herausforderung ist, die dem Erlernen des Instruments selbst in nichts nachsteht!

Übrigens habe ich mich von meiner Neugier leiten lassen und mir alles intuitiv, ganz nach Gehör, selbst beigebracht.

Das Herz eines Schlagzeuges besteht aus 3 Rhythmuselementen:

Das 1.te Herz, nämlich die Snare, hört jeder schnell heraus. Sie wird meist in der Mitte des Taktes gespielt und hat einen sehr markanten Sound. Dieser wird geprägt von der Größe (Durchmesser und Tiefe), vom Außenmaterial (Metall, Holz etc)), die Art des Belages – Felle genannt (Dicke, Material, einlagig, zweilagig, Zwischenraumfüllung), der Spannung der Felle (Stimmung), der Dämpfung und natürlich der Spielweise (hier spielt wiederum die Art der Sticks eine Rolle (Materials, Kopfgröße, Art der Sticks) und die Spieltechnik und Können des Spielers.

Das 2. Hauptelement eines Schlagzeuges ist die Basstrommel. Wie bereits oben beschrieben, wird ihr Sound auch durch unterschiedliche Parameter geprägt. Besonders ist hier, dass sie mit dem Fuß gespielt wird. Hier unterscheidet man einfache und doppelte Fußmaschinen. Die doppelte Fußmaschine wird so platziert, dass die Snare zwischen den Pedalen steht, so dass mit dem linken Pedal/Fuß, der linke Schlägel gespielt wird und mit dem rechten Pedal/Fuß der rechte Schlägel. Auch hier gibt es verschieden Schlägel Typen, die den Sound verändern. Dazu hat man die Möglichkeit den Antrieb zu wechseln (Kette oder Band) und die Übersetzung durch Cams zu verändern. Für das Spielen der Pedalen gibt es verschiedene Techniken (Ganzer Fuß, Zehentechnik, Slidetechniken) die auf verschiedenen Abschnitten auf dem Pedal zu Spiel – Soundvariationen führen. Entsprechendes gilt auch für die Handtechniken.

Neben dem linken Fußpedal der Fußmaschine, steht das Pedal der HiHat, dem 3.Herzstück eines Schlagzeuges. Sie wird mit Fuß und Hand gespielt. Es sind zwei aufeinanderliegende Becken, die je nach Größe (Material, Gewicht, gehämmert, gepresst, gelocht oder genietet) einen helleren oder dunkleren Sound produzieren. Durch das Fußpedal kann man die Becken unterschiedlich weit öffnen und so gemeinsam, mit dem Anschlagwinkel der Sticks, zusätzlich einen Vielzahl an Sounds produzieren.

Die Grundrhythmik wird durch diese Herzstücke produziert. Daneben gibt es weitere Toms, die sich hängend um die Snare anordnen oder auf dem Boden stehen (Floor-Toms). Auch hier hat man unendlich viele Möglichkeiten einen schönen Sound zu produzieren. Womit vielleicht schon klar wird, dass ein Schlagzeug gestimmt werden muss, damit es sich gut anhört. Hierbei werden die Tom-Sounds auf Akkorde gestimmt, je nach Geschmack, Wunsch oder Genre.

Zuletzt gibt es noch eine weitere Reihe Becken, die auch Cymbals genannt werden. Hier unterscheidet man Rhythmik führende Cymbals, wozu das Ride-Becken zählt. Daneben gibt es verschiedene Crashbecken, Splashbecken, Chinabecken und Effektbecken. Na, bist du schon verwirrt?

Ich war es auf jeden Fall und habe lange gebraucht, alles für mich heraus zu finden. Für einen Anfänger empfehle ich deshalb eine Übungsstation aus Übungspads und Fußmaschine. So kann man ohne Sound-Irritationen seine Techniken üben. Vielleicht hast du auch schon gehört, dass es elektrische Drumsets gibt. Diese kann man mit Kopfhörer spielen und stört so (kaum) jemanden, denn es kann schon einmal laut werden. IMein Baby steht in einem Musiler-Keller und ich spiele mit Kopfhörern, die mir die Musik einspielen und den Sound von außen dämmen.

Ähnlich umfangreich, wie der Schlagzeugaufbau und den dazugehörigen Parameter, geht es beim Lernen des Instruments weiter. Ich zähle hier nur einige einzelne Bereiche auf, mit denen man sich beim Üben als Drummer auseinandersetzt: Hand.-& Fußtechniken, Hand.- & Fußkombinationen, Unabhängigkeitsübungen (Separation der einzelnen Extremitäten), Grooves, Fills, Chops, Rhythmusgefühl, Zählen, Dynamiken, Solo-ing ………. um das und vieles mehr geht es in meinen Blogbeiträgen – Drumstuff.

Ein wesentlicher Unterschied zu herkömmlichen Schlagzeugspieler*innen ist meine offene Spielweise. Für gewöhnlich spielt der Schlagzeuger seine Hihat links stehend mit der rechten Hand und die Snare mit der linken Hand. Dabei hält er die Hände gekreuzt, was bedeutet, dass die darunterlegende Hand wenig Spiel hat. Häufig wird die Hithat höher eingestellt, was ergonomisch für die rechte Schulter nicht gut ist, weil man sie zwangsweise hoch ziehen muss. Ich spiele mit 2 Hihats, eine auf der rechten Seite und eine auf der linken Seite. Beide sind tief angeordnet und haben so eine angenehme Spielhöhe. Dazu spiele ich Doppelpedal, wodurch auf der linken Seite zwei Pedale stehen, eins von der Fussmaschine, das andere von der Hihat. Im Normalfall werden sie abwechselnd gespielt. Ich habe mir auch hier eine eigene Spielweise angewöhnt, bei der ich mit einem Fuße beide Pedale spiele.

So kommt das Schlagzeugspielen für mich dem Körpergefühl eines krabbelnden Kindes nahe. Und natürlich habe ich mein kreatives „Kind“ in mir immer dabei. Es ist mein Spielplatz!

Ein Musikinstrument ist sicher, für jeden Musiker, ein Stück seiner selbst. Mein Schlagzeug ist über viele Jahre mit mir gewachsen, es ist wie ein Baby für mich! Wir haben eine unsichtbare & besondere Verbindung. Es ist fast unmöglich „fremd“ zu spielen!

My bass

Dixon Artisan (Bubinga) 22´“ with Evans Emad onyx black head

Pearl Eliminator double pedal (strap & purple cam) with 

2box drumit five bass drumbeater (tennis ball ) right foot

Lowboy bassbeater (wood) left foot

My snares:

Sonor Signature Benny Greb Snare drum, brass 13 x 5.75″ with

Mono-Rail-Mechanism and Big-Fat-Snare-Drum-Layers

OLD LOVE 

Dixon Artisan Snare drum (rosewood/maple) 13×6´“ with 

Evans Genera HDD coated heads

My Toms

Dixon Artisan (Bubinga) 16´“, 10´“, 12´“, 14´“ with Evans hydraulic black heads

My cymbals left side

Meinl Byzance Vintage Ride 20´“ (including MCT Cymbal Tuner) with 

 Meinl Generation X Elektro Stack 10″/12″ on top

Sabian Legacy ´(Dave Weckl Signature) Hihat 15″

Zildjian ZXT Trashformer Splash 8´“

Sabian Legacy ´(Dave Weckl Signature) Crash thin 17´“

My cymbals right side:

Sabian Legacy (Dave Weckl Signature) Ride 20″ (incl. MCT Cymbal Tuner)

 Meinl Jazz Thin Hihat 13´“ (bottum up) 

OLD LOVE! Meinl Byzanze Vintage Hihat 14´“ (bottom up) 

Meinl CrasherHats Benny Greb Signature 8″ (bottom up)

Sabian HH (Will Calhoun Signature) Alien 10´“

Sabian Paragon Splash 8″ on top

Sabian Legacy HHX (Dave Wackl Signature) Crash, thin 18`“ with

Sabian Paragon Splash 10´“on top